Mauritius Reisebericht

Mauritius Villa: Cape Garden
Reisebericht Mauritius

Aus dem kleinsten der drei Weltmeere ragt eine Insel mit einer bizarren Berglandschaft hervor: Mauritius.

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Hinter den weiten Ebenen mit Zuckerrohrplantagen und Ananasfeldern erheben sich majestätisch die "Hausberge" der Insel. Im Zentrum der 800 Meter hohe Gipfel von Le Pouce, der "Daumen".

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Die Insel wird nicht umsonst die "Perle" des Indischen Ozeans genannt. Korallenweißer Sand, türkisblaue Lagunen, eine bezaubernde Unterwasserwelt und eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt machen Mauritius zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Ein anderer markanter Gipfel ist die Bergspitze von Pieter Both. Der "balancierende" Felsbrocken gilt als Wahrzeichen der Hauptstadt.

Ein faszinierendes Naturschauspiel ist die bunte Erde von Chamarel im Süden, ganz in der Nähe eines imposanten Wasserfalls, der fast so schön ist wie die Victoria Fälle. In der frühen Morgensonne erstrahlen die Hügel in Rot-, Gelb und Brauntönen, ja manchmal sogar in Blau. Verschiedene Mineralien sind der Grund für dieses außergewöhnliche Farbenspiel der Erde.

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Sonne, Luft, Wasser und viel Zeit verwandeln die Korallen zu weißem Sand.

Sanft umschäumt die blütenweiße Brandung das schwarze Vulkangestein. Mauritius ist eine Insel faszinierender Gegensätze. Gut die Hälfte der subtropisch begrünten Küstenlinie nimmt der weiße Sandstrand ein. Die traumhaften Badebuchten sind fast vollständig von schützenden Korallenbänken umgeben.

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Vom feudalen Leben ehemaliger Plantagenbesitzer erzählen die zahlreichen gut erhaltenen Villen im Kolonialstil, die heute noch überall auf der Insel zu finden sind.

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Rund um die wunderschönen Herrschaftshäuser finden sich prachtvolle Gartenanlagen.

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Einige dieser Villen sind noch heute in Privatbesitz, die meisten jedoch sind als historische Museen oder Restaurants öffentlich zugänglich. Im Westen vermittelt das Eureka Creole Museum einen interessanten Eindruck vom luxuriösen Leben der einstigen Plantagenbesitzer.

Im Nordwesten liegt der berühmte Botanische Garten von Pamplemousse. Auch hier findet sich ein großzügiges Anwesen aus der kolonialen Vergangenheit der Insel, das Chateau Mon Plaisir des ehemaligen Gouverneur Mahé. Unter seiner Regierung verwandelte sich Pamplemousse in einen großen Nutzgarten, dessen Gemüse den Bedarf von ganz Port Louis deckte.

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Mit 600 Pflanzenarten aus aller Welt gehört dieser Botanische Garten heute zu den artenreichsten tropischen Gärten der Erde. Der Banyan-Baum und unzählige Palmenarten sind hier zu Hause. Darunter auch die berühmte Tailipot-Palme, die nur alle 40 bis 60 Jahre eine Blüte treibt, um dann für immer zu vergehen.

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Besonders beeindruckend ist der große Lilienteich. Inmitten der riesigen Blätter der Victoria Regia erblüht die herrliche Amazonas-Lilie.

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Ein beliebtes Freizeitvergnügen der Mauritier ist neben dem Flanieren im Botanischen Garten auch der Pferdesport. Am Champ de Mars finden seit 1812 berühmte Pferderennen statt. Das beachtliche Hippodrom ist die älteste Pferderennbahn der südlichen Hemisphäre .

Südlich von Pamplemousse liegt die Hauptstadt Port Louis. Die bedeutende Hafenstadt ist ein Handelszentrum mit vielen spannenden Kontrasten. Wer sich in das rege Treiben der Vielvölkerstadt begibt, wird fasziniert sein von der lebhaften Stimmung zwischen modernen Wolkenkratzern, kolonialen Prunkbauten, religiösen Tempeln und mauritischer Lebensart.

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Reges Treiben herrscht an der modernen Uferpromenade. Hier genießt man eine belebende Mischung aus kolonialer Eleganz und großstädtischer Betriebsamkeit.

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An der ursprünglichen Waterfront erinnern ehemalige Lagerhallen noch heute an das koloniale Erbe von Mauritius.

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Der Hafen ist idealer Ausgangspunkt für einen ausgedehnten Stadtbummel und einen Besuch der Markthallen.

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Im Stadtzentrum wurden die Lagerhallen in noble Shoppingarkaden verwandelt. Straßencafés, Restaurants, Designerläden, Kinos, Klubs und sogar ein Casino findet man in diesem weitverzweigten Einkaufs- und Vergnügungs-Zentrum .

Auf Mauritius lebt ein buntes Völkergemisch aus vielen Kulturen mit unterschiedlichen Glaubensbekenntnissen. Nimmt man alle Religionen zusammen, dann existieren auf Mauritius nicht weniger als 87 Glaubensrichtungen heute einträchtig nebeneinander.

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Die Vielfalt der Konfessionen findet auch architektonischen Ausdruck.

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An ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht erinnert der strahlend weiße Moslemtempel. Ein Beispiel hinduistischer Prägung ist der bunte Hindutempel mit seinen zahlreichen Vertretern des hinduistischen Götterhimmels.

Ganesha, der dickbäuchige Elefantengott, ist der Sohn Shivas und Parvatis. Shiva versinnbildlicht das Prinzip der Bewahrung und Zerstörung, Parvati die göttliche Energie, Ganesha gilt als Inbegriff der Weisheit. In ihrer Dreieinigkeit gelten diese Götter als Idealtypus der göttlichen Familie.

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Viele Völker und Nationen haben das Gesicht von Mauritius geprägt. So auch die Franzosen, Holländer und Briten, die mit noblen Villen und erstklassigen Luxushotels exklusive Standards setzen.

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Die meisten der wunderschönen Luxusvillen liegen außerhalb der Sichtweite ihrer Nachbarn und fügen sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein. Direkt am weißen Sandstrand gelegen, haben sie herrlichen Panoramablick. Meist sind sie eingebettet in eine weitläufige äußerst gepflegte Gartenanlage mit üppiger, subtropischer Vegetation.

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Anspruchsvoll und exklusiv sind auf Mauritius auch die Greens. Führende Architekten haben auf der Insel Championship Plätze geschaffen, die zu den schönsten Golfparadiesen der Welt gehören. Eingebettet in die Küstenlandschaft bieten die Anlagen den Golfern phantastische Ausblicke aufs Land, die Berge und das Meer .

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In ausgezeichneten Golfakademien kann jeder sein Handikap verbessern. Professionelle Golfexperten stehen mit Rat und Tat zur Seite. Einen eigenen Inselgolfplatz auf Ile aux Cerfs hat Bernhard Langer entworfen. Mit über 7000 Yards, die sich über das gesamte wellenförmig angelegte Gelände der Insel erstrecken, ist er der längste Green von Mauritius.

Mauritius hat eine Reihe großer und kleiner vorgelagerter Inseln, die bequem mit dem Bootsshuttle zu erreichen sind. Unmittelbar vor der Küste grüßen die Ile d’Ambre, Ilot Gabriel oder die Ile aux Cerfs, die wahre Paradiese für Badeurlauber, Wassersportler und Sonnenanbeter sind.

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Auch für Taucher ist die Insel ideal. Die Korallengärten sind ein faszinierendes Taucherparadies. Die vorgelagerten Korallenriffe legen einen schützenden Ring um die türkisblauen Lagunen.

Die Schönheit der Unterwasserwelt kann man auf Mauritius auch mit dem U-Boot erkunden, zum Beispiel mit der „Blue Safari 600“. Auf einer kleinen Kreuzfahrt in 50 Meter Tiefe entdeckt man viele bunte Meerestiere, Korallenriffe und sogar ein altes Schiffwrack.

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Ein spritziges Vergnügen ist nach wie vor der Motorbootsport und das Skifahren auf den Wellen. Beides gehört in den meisten Hotels zum kostenlosen Service.

Wer die Brandung und das gischtschäumende Meer liebt, ist an der Südostküste zwischen Mahébourg und Le Souffleur gut aufgehoben. Hier bringt der Indische Ozean gewaltige Surferwellen hervor.

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Könner wagen sich schon mal ganz an die Südseite beim, zum Beispiel in die Blue Bay. Wer lieber in den Lüften schwebt, kann Drachenfliegen, Paragliding, Parasailing oder beim Hubschrauberfluegen die Insel aus der Vogelperspektive betrachten.

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Am Ende des Tages kehrt Ruhe ein und der Ozean wir Teil des farbenprächtigen Naturschauspiels der untergehenden Sonne.

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Die Südostküste bietet sich für Gleitschirmflüge an. Gleichmäßig wehende Winde, hohe Berge und ein aufgeheizter Boden, fördern hier den thermischen Auftrieb.

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